Jeder, von Kindern bis zu Erwachsenen, kann Glaukom entwickeln. Regelmässige Augenuntersuchungen sind entscheidend, da früh erkanntes Glaukom besser behandelbar ist und somit schweren Sehverlust verhindern kann.

Häufige Risikofaktoren:
Erhöhter Augeninnendruck:
Der wichtigste Risikofaktor. Nur durch Untersuchungen beim Augenarzt feststellbar, da er keine direkten Symptome verursacht.

Alter:
Das Risiko steigt mit dem Alter, besonders nach dem 40. Lebensjahr.
Familiengeschichte:
Wenn nahe Verwandte Glaukom haben, ist das Risiko erhöht.

Ethnische Zugehörigkeit:
Menschen afrikanischer oder asiatischer Herkunft haben ein höheres Risiko.

Sehstärke:
Starke Kurz- oder Weitsichtigkeit kann das Risiko für bestimmte Glaukomarten erhöhen.
Diabetes und Gefässkrankheiten:
Diabetes kann zu Augenschäden führen, die Glaukom begünstigen.
Langzeitanwendung von Kortison:
Kann den Augeninnendruck erhöhen und das Risiko für Glaukom steigern.
Schwere Augenverletzungen oder Operationen:
Vergangene Verletzungen oder Operationen können das Risiko erhöhen.

Starke Augenentzündungen:
Bestimmte Entzündungen können den Abfluss von Kammerwasser behindern und so den Druck im Auge erhöhen.

