Ursache der Glaukomerkrankung
Augeninnendruck und Glaukom:
Glaukom kann durch einen zu hohen Druck im Auge verursacht werden. Dies passiert meistens, wenn das Kammerwasser, eine klare Flüssigkeit, die das Auge ernährt, nicht richtig abfliessen kann.
Stellen Sie sich das wie einen verstopften Abfluss vor, der dazu führt, dass das Wasser sich staut und der Druck im Rohr steigt.
Ähnlich ist es im Auge: Wenn der Druck zu hoch wird, kann dies den Sehnerv schädigen, der die Bilder vom Auge zum Gehirn leitet.

Normaldruckglaukom:
Es gibt auch eine Form von Glaukom, bei der der Augeninnendruck normal ist.
Hier vermuten Ärzte, dass die Durchblutung des Auges nicht optimal ist. Eine gute Blutzufuhr ist entscheidend, damit alle Teile des Auges gesund bleiben, besonders der Sehnerv.

Durchblutungsprobleme können verschiedene Körperbereiche betreffen, einschliesslich des Sehnervs, was besonders bei Normaldruckglaukom relevant ist. Das Herz ist dafür verantwortlich, Blut durch den Körper zu pumpen, während die Blutgefässe steuern, wie viel Blut jedes Organ erhält.
Eine fehlerhafte Regulierung kann den Sehnerv schädigen. Allgemein ist es wichtig das Herz-Kreislauf-System optimal einzustellen. Arbeiten Sie mit Ihrem Hausarzt zusammen, um Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerte zu optimieren.
Was passiert, wenn der Sehnerv beschädigt wird?
Der Sehnerv verbindet das Auge mit dem Gehirn und besteht aus vielen Nervenfasern. Wenn diese Fasern beschädigt werden, beginnen Menschen, zunächst in den äusseren Bereichen ihres Sehfelds, schlechter zu sehen. Mit der Zeit kann dies auch das zentrale Sehen beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zur Erblindung führen.

